Argentinien hat Österreich im zweiten Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit 2:0 (1:0) besiegt, womit die Österreicher um den Einzug ins Achtelfinale bangen müssen.

Vor 70.649 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Dallas Stadium in Arlington entwickelte sich am Montag das Duell zwischen Österreich und dem Weltmeister, das die Österreicher trotz engagierter Auftritte mit 0:2 verloren. Österreichs Teamchef Ralf Rangnick, ein 67-jähriger Deutscher, haderte anschließend vor allem mit der Entstehung beider Gegentore. „An der Entstehung des zweiten Treffers waren wir schon selbst auch schuld. Wir hatten dreimal die Möglichkeit, vor das Tor zu flanken, die ersten zweimal haben wir es nicht gemacht, beim dritten Mal war es die schlechteste Variante. Wir schießen den Gegner an und geben ihm damit eine Konterchance“, sagte Rangnick. Die ÖFB-Auswahl war am Montag in ihr WM-Basiscamp nach Santa Barbara aufgebrochen.

Bereits in der 9. Minute hatte Lionel Messi einen Foulelfmeter vergeben, nachdem Stefan Posch Lautaro Martinez im Strafraum getroffen hatte. Dennoch schlugen die Argentinier in der 38. Minute zu: Messi, der am Mittwoch 39 Jahre alt wird – am selben Tag wie Österreichs Kapitän David Alaba – nutzte eine seiner wenigen Chancen eiskalt. „Er braucht nicht viele Situationen, um so ein Spiel zu entscheiden“, analysierte Rangnick. Messi selbst sprach von einem „schwierigen, harten Spiel“: „Wir haben gewusst, dass es nicht leicht wird. Es war eine sehr arbeitsintensive Partie, ein schwieriges, hartes Spiel.“ Österreichs Kapitän David Alaba ärgerte sich über die Szene vor dem 0:1: „Nach drei Minuten kam er gegen Messi zu spät, was mitunter zur Elfmeter-Szene führte.“ Alaba war zudem beim ersten österreichischen Ballkontakt durch Posch nach etwa einer Minute noch nicht im Bilde.