Santa Barbara, 01 Juli 2026
Österreichs Fußball-Nationalteam trifft am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ) im WM-Sechzehntelfinale in Los Angeles auf Spanien und will mit Pressing und kontrollierten Ballbesitzphasen den Favoriten ärgern.
Die Ausgangslage: Spanien als Ball-Weltmeister
Die Ausgangslage ist klar, die Rollen scheinen verteilt. „Wir brauchen nicht drumherumreden, die Spanier sind mit dem Ball Weltklasse“, sagte Florian Grillitsch am Dienstag in Santa Barbara. Der Mittelfeldspieler, beim 3:3 gegen Algerien zur Pause für Xaver Schlager eingewechselt und damit erstmals bei dieser WM im Einsatz, könnte dem ÖFB-Team im Achtelfinale Ballsicherheit geben. Grillitsch ist überzeugt: „Es ist ja auch so: Wenn wir den Ball haben, kann der Gegner kein Tor schießen.“
Zugleich weiß der 30-Jährige um die Grenzen des eigenen Vorhabens. „Du wirst ihn nicht zu 100 Prozent ausschalten können“, sagte er mit Blick auf den spanischen Superstar Lamine Yamal. Über den 18-Jährigen vom FC Barcelona schwärmte der Mainz-Profi: „Er hat alles, was einen Weltklasseflügelspieler auszeichnet – super Technik, Tempo im Eins-gegen-Eins, einen brutalen Abschluss.“ Grillitsch verglich Yamal mit den Größten des Weltfußballs. „Das ist ähnlich wie bei (Kylian) Mbappe oder (Lionel) Messi, die werden Situationen haben“, meinte Außenverteidiger Phillipp Mwene.
