Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Spanien (0:3) stellt ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel einen Umbruch der österreichischen Nationalmannschaft in Aussicht, in dessen Zentrum die Integration jüngerer Spieler und die Nations-League-Spiele im September stehen.
Das Turnier und der Ausfall von Baumgartner
Das Turnier in den USA endete für Österreich in der Runde der besten 16. Gegen Spanien setzte es eine 0:3-Niederlage. „Spanien ist vermutlich eine der drei besten Mannschaften im Turnier - neben Frankreich und Argentinien“, bilanzierte Schöttel die Begegnung und verwies auf die Stärke des Gegners.
Der Sportdirektor des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) sprach am Rande einer Pressekonferenz von einem Monat, der „schon geprägt von vielen Emotionen“ war. Neben dem sportlichen Abschneiden habe vor allem der Ausfall von Christoph Baumgartner kurz vor dem Turnier für einen Einschnitt gesorgt. „Größten Schock“, nannte Schöttel die Verletzung des Offensivspielers von RB Leipzig, der wegen einer schweren Oberschenkelverletzung bis Ende September ausfallen wird. „Er ist der Schlüsselspieler für uns in den Offensivabläufen“, betonte der 59-Jährige und ergänzte: „Dass er so knapp vor dem Turnier ausgefallen ist und gar nicht hat spielen können, hat uns gezwungen, andere Abläufe durchzuführen, als wir sie gewohnt sind.“
