Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat am Montagabend im Ernst-Happel-Stadion in Wien ihr letztes Testspiel vor der WM mit 1:0 (0:0) gegen Tunesien gewonnen, wobei vor allem die eingewechselten Spieler auf sich aufmerksam machten.

35.100 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im Prater eine Partie, die für das Team von Ralf Rangnick vor allem Erkenntnisgewinn bringen sollte. Die Ausgangslage vor dem Anpfiff war jedoch bereits angespannt, weil Christoph Baumgartner im Aufwärmen einen Stich im Oberschenkel verspürte. Rangnick sagte nach dem Spiel: „Bei ihm sieht es leider nicht gut aus“. Ein MRT sollte im Anschluss an die Partie Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Daneben gab es auch bei David Alaba einen kleinen Wermutstropfen. Der Innenverteidiger meldete ebenfalls Beschwerden. „Er hat muskulär etwas gespürt. Ich hoffe, dass es nur eine Verhärtung ist“, erklärte Rangnick zur Situation des Abwehrchefs. Auch bei Alaba wurde ein MRT angesetzt, um das genaue Ausmaß abzuklären.

Verletzungssorgen vor dem Anpfiff

Die Partie selbst begann aus österreichischer Sicht holprig. In der 37. Minute stand Konrad Laimer nach einer Handballaktion als letzter Mann im Mittelpunkt. Schiedsrichter Pignard aus Frankreich zückte die Rote Karte. Rangnick zeigte danach zwar Verständnis für die Entscheidung („Wenn es streng nach dem Regelwerk geht, kann man dafür Rot zeigen“), verwies aber darauf, dass Laimer für die WM nicht gesperrt sei: „Für mich ist entscheidend, dass Konni nicht gesperrt ist.“