Bochum, 17 Juli 2026
Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat ein sportrechtliches Ergebnismanagementverfahren gegen den deutschen 100-Meter-Rekordler Owen Ansah eingeleitet, der jedoch vorerst nicht vorläufig suspendiert wird.
Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) ermittelt gegen den deutschen 100-Meter-Rekordler Owen Ansah wegen eines möglichen Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen. Wie die NADA mitteilte, wurde ein sogenanntes sportrechtliches Ergebnismanagementverfahren wegen einer verweigerten Dopingkontrolle eingeleitet. Die Agentur beruft sich dabei auf den Welt-Anti-Doping-Code (WADC21), den Nationalen Anti-Doping-Code (NADC21) sowie die Anti-Doping-Bestimmungen des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV-ADC).
Der 25 Jahre alte Leichtathlet werde aber nicht vorläufig suspendiert, weil dies in den Regularien im vorliegenden Fall nicht zwingend geboten sei, erklärte die NADA. Eine Stellungnahme von Ansah selbst lag zunächst nicht vor. Die NADA machte in ihrer Mitteilung keine weiteren Angaben zu den Hintergründen des Verfahrens.
