Zürich – Im vorletzten Gruppenspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 unterlag Österreich dem Olympiasieger und Titelverteidiger Finnland am Sonntagabend in der Swiss Life Arena mit 2:5 (0:1, 0:3, 2:1).
Die österreichische Nationalmannschaft von Teamchef Roger Bader musste sich dem haushohen Favoriten aus dem hohen Norden letztlich klar geschlagen geben. Vor 7.010 Zuschauern brach der Bann in der 19. Minute, als der finnische NHL-Star Mikael Granlund einen Abpraller in Überzahl zum 1:0 über die Linie drückte.
Finnland, das zu diesem Zeitpunkt das beste Powerplay des Turniers aufwies, bestimmte das Geschehen nach Belieben. Die Schussstatistik nach dem ersten Drittel lautete 10:2 aus Sicht der Skandinavier.
Finnische Dominanz in den ersten 40 Minuten
Im zweiten Abschnitt erhöhten drei in der Schweizer National League aktive Angreifer innerhalb von neun Minuten auf 4:0: Saku Mäenalanen (24.), Jesse Puljujärvi (32.) und Sakari Manninen (33.), wobei Puljujärvis Treffer ein unglücklicher Abpraller über Goalie David Kickert hinweg vorausging. Nur 47 Sekunden nach dem 3:0 zappelte der Puck erneut im österreichischen Tor.
