Der frühere englische Nationalspieler Micah Richards hat kurz vor seinem Einsatz als WM-Experte beim Halbfinalspiel England gegen Argentinien (1:2) vom Tod seines Vaters Lincoln Richards erfahren und die Sendung dennoch fortgeführt.

Hintergrund: Ein Experte wird live vom Verlust seines Vaters getroffen

Richards analysierte die Partie am Stadion in Atlanta für den britischen Sender BBC One, obwohl er unmittelbar zuvor die Nachricht vom überraschenden Tod seines Vaters erhalten hatte. England verlor das Halbfinale gegen Argentinien mit 1:2, womit die Mannschaft aus dem Turnier ausschied. Der 38-Jährige entschied sich gemeinsam mit der Redaktion, die geplante Sendung wie vorgesehen zu produzieren.

Nach der Übertragung wandte sich Richards über Instagram an die Öffentlichkeit und veröffentlichte zugleich ein Foto, das ihn als Kind zusammen mit seinem Vater zeigt. In dem Beitrag schilderte er die enge Bindung zu seinem Vater, der ihn als Kind überall hingefahren habe. „Als Kind hat er mich überall hingebracht, und während meiner Profikarriere war er der stolzeste Vater, den man sich vorstellen kann“, schrieb Richards auf Instagram.