Marc Marquez hat das MotoGP-Hauptrennen auf dem Sachsenring zum zehnten Mal gewonnen und den Rückstand auf den weiterhin führenden Weltmeister Jorge Martin auf 18 Punkte verkürzt.

Marc Marquez startete beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring von der Pole-Position und dominierte das Geschehen vom Start weg. Am Ende feierte er mit einem Vorsprung von fast zwei Sekunden seinen insgesamt zehnten Erfolg auf der Strecke in Sachsen und untermauerte damit seinen Ruf als "King vom Sachsenring".

Bereits am Samstag hatte er den Sprint gewonnen und damit die Grundlage für sein erfolgreiches Wochenende gelegt. Die beiden spanischen Piloten lieferten sich über die Distanz ein Duell, das Marquez klar für sich entschied, während sein Landsmann Jorge Martin nur als Fünfter ins Ziel kam.

WM-Stand: Martin bleibt vorn, Marquez rückt heran

Trotz des fünften Platzes bleibt Jorge Martin Spitzenreiter der MotoGP-Gesamtmeisterschaft. Durch seinen Sieg und die damit einhergehenden WM-Punkte konnte Marquez den Abstand auf 18 Zähler verkürzen und sich im Titelkampf wieder in Schlagdistanz bringen.

Hinter den beiden Spaniern überquerte Pedro Acosta auf KTM die Ziellinie und schob sich damit noch vor Martin. Die Leistung des jungen Piloten aus dem Red-Bull-Umfeld sorgte beim österreichischen Werksteam für ein zusätzliches Erfolgserlebnis am Sachsenring-Wochenende.