Der Salzburger Schwimmer Luka Mladenovic hat bei den Europameisterschaften in Paris die Bronzemedaille gewonnen und damit einen sportlichen Höhepunkt in seiner Karriere gefeiert.
Bereits nach seinem Lauf zeigte sich Mladenovic sichtlich bewegt. In einem Gespräch mit der APA sprach er offen über die Bedeutung des Moments und die Anspannung der vergangenen Wochen. „Ich habe lange auf diese Medaille hingearbeitet, und jetzt hier in Paris zu stehen, ist einfach unglaublich“, sagte er. Der Auftritt vor heimischer Kulisse – das Event wird in der französischen Hauptstadt ausgetragen – verlieh dem Erfolg zusätzliches Gewicht.
Für den österreichischen Schwimmsport ist die Bronzemedaille ein weiteres positives Signal nach einer Reihe internationaler Auftritte in den vergangenen Jahren. Schon bei den Europameisterschaften zwei Jahre zuvor in Belgrad hatte Österreich Grund zum Jubeln: Felix Auböck sicherte sich damals über 400 m Freistil die Goldmedaille und beendete damit eine 16-jährige Durststrecke des Landes bei dieser Titelkämpfen. Auch die 4x100-m-Lagenstaffel mit Bernhard Reitshammer, Valentin Bayer, Simon Bucher und Heiko Gigler holte damals Gold.
