Paris Saint-Germain hat am Samstagabend durch einen 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen und damit Geschichte geschrieben.

Havertz bringt Arsenal früh in Front, Dembélé gleicht per Elfmeter aus

Vor 80.000 Zuschauern im ausverkauften Endspielstadion brachte der deutsche Nationalspieler Kai Havertz Arsenal bereits in der 6. Minute in Führung. Es war Havertz' zweites Tor in einem Champions-League-Finale, nachdem er 2021 für den FC Chelsea getroffen hatte – ein Novum für einen deutschen Fußballer.

Paris Saint-Germain fand nur schwer ins Spiel, steigerte sich aber im Laufe der ersten Halbzeit. Der Ausgleich fiel in der 65. Minute, als der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert nach einem Foul im Strafraum auf Elfmeter entschied. Der Franzose Ousmane Dembélé, der Mitte Mai seinen 29. Geburtstag feierte, verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1.

In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. PSG hatte mehr Ballbesitz, Arsenal lauerte auf Konter. Wirklich zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, sodass die Partie nach 90 Minuten und auch nach der Verlängerung mit 1:1 endete.