Solveig Lövseth aus Norwegen hat am Sonntag die Ironman-Europameisterschaft in Hamburg gewonnen, die Titelverteidigerin Laura Philipp aus Heidelberg belegte in 8:12:29 Stunden den zweiten Platz, während die Polizei wegen einer möglichen Sabotage auf der Radstrecke in Kirchwerder ermittelt.
Bei strahlendem Wetter gingen am frühen Sonntagmorgen rund 3.000 Athletinnen und Athleten aus 60 Nationen an den Start der Ironman-Veranstaltung in Hamburg. Der Wettkampf umfasste die klassische Langdistanz mit 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und einem abschließenden Marathon über 42,195 Kilometer. Das Profirennen der Frauen war zugleich die Europameisterschaft und führte über die traditionelle Strecke mit Ziel am Rathausmarkt.
Der Rennverlauf
Im Rennen setzte sich Solveig Lövseth aus Norwegen in 8:11:11 Stunden durch und sicherte sich damit den Titel. Die 39-jährige Laura Philipp, die in Hamburg bereits 2022 und 2025 gewonnen hatte, lag nach dem Radfahren rund acht Minuten hinter der Spitze zurück und konnte den Rückstand im Marathon nicht mehr wettmachen. Philipp erreichte das Ziel mit einer Zeit von 8:12:29 Stunden und wurde Zweite.
