Der Chef der abtrünnigen Golfliga, Scott O'Neil, sagte am Mittwoch, dass die Liga eine Vereinbarung mit einem Hauptinvestor getroffen habe, die es ihr ermögliche, ohne finanzielle Unterstützung aus Saudi-Arabien weiter zu operieren, und dass die Spieler zu Großaktionären werden sollen.

Der Deal markiert einen bedeutenden Wandel für die Liga, die 2021 mit Unterstützung des saudischen Public Investment Fund an den Start ging. Im Rahmen der von O'Neil angekündigten Vereinbarung würde der neue Hauptinvestor die Finanzierungsrolle übernehmen, die zuvor der Staatsfonds innehatte, und die Spieler im LIV-Kader würden zu Großaktionären des Unternehmens werden.

O'Neil, der 2023 als CEO zu LIV kam, bezeichnete die Vereinbarung als Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit und langfristiger Stabilität für die Liga. Er sagte, die Struktur sei darauf ausgelegt, die Interessen der Spieler, des Investors und der kommerziellen Partner der Liga in Einklang zu bringen und LIV einen klareren Weg zu ebnen, da man sich auf eine weitere volle Saison vorbereite.