Die Internationale Eislaufunion (ISU) hat ihre seit Februar 2022 bestehende Sperre für russische und belarussische Eiskunstläufer sowie Offizielle aufgehoben und lässt sie ab der kommenden Saison wieder unter neutralem Status international starten.
Bedingungen für die Rückkehr
Die Internationale Eislaufunion (ISU) gab diese Entscheidung am Dienstag bekannt und hob damit das seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 bestehende Verbot für Aktive sowie Offizielle auf. Wie der Weltverband mitteilte, können russische Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer als neutrale Athleten ab der kommenden Saison wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Neben den Russen können auch Sportlerinnen und Sportler aus Belarus unter neutralem Status bei Weltmeisterschaften und Grand-Prix-Wettbewerben starten.
Voraussetzung ist, dass die Athletinnen und Athleten "zu keinem Zeitpunkt seit Februar 2022 diesen Krieg aktiv und öffentlich unterstützt haben". Russische und belarussische Sportler müssen ohne staatliche Symbole wie Nationalflaggen, Nationalhymnen oder nationale Kleidung antreten. Diese Bedingung ist in einer Mitteilung der ISU festgehalten.
