Aachen, 11 August 2026
Vor dem Hintergrund mehrerer Skandale um Gewalt gegen Pferde hat eine Initiative dem Reitsport vorgeworfen, entsprechende Vorfälle jahrzehntelang verschleiert zu haben, und für den 17. August in Aachen ein Begleitprogramm mit Show und Kinderkundgebung angekündigt.
Der Sprecher der Initiative, André Hascher, sagte am Montag, der Reitsport habe über Jahrzehnte für Verantwortung gegenüber dem Tier gestanden. Er kritisierte, dass die Szene in den vergangenen Jahren zunehmend durch Skandale erschüttert werde. Verbatim: "Der Reitsport stand jahrzehntelang für Verantwortung gegenüber dem Tier. Seit einigen Jahren wird der Reitsport aber zunehmend durch Skandale erschüttert, bei denen fast immer Gewalt gegenüber dem Pferd eine Rolle gespielt hat."
Die Initiative wirft der Reitsportszene vor, entsprechende Vorfälle systematisch heruntergespielt oder intern geregelt zu haben, anstatt sie offen aufzuarbeiten. Hascher sprach von einem Vertuschungsverhalten, das das Ansehen des Sports beschädige und das Vertrauen der Öffentlichkeit untergrabe. Die Vorwürfe richten sich gegen ein System, das nach Einschätzung der Initiative den Tierschutz nicht ausreichend kontrolliere.
