Die Füchse Berlin haben sich im Halbfinale des DHB-Pokals mit einem 39:36-Erfolg gegen den TBV Lemgo-Lippe für das Finale des Final4-Turniers qualifiziert.

Starker Auftritt in der Lanxess-Arena

Vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena lieferten beide Teams ein hochklassiges Duell. Die Berliner setzten sich schließlich mit drei Toren Vorsprung durch und sicherten sich damit die Chance auf den ersten Pokaltriumph seit Jahren. Besonders herausragend war dabei Lasse Andersson, der mit elf Treffern bester Torschütze der Füchse war.

Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem keine Mannschaft lange führte. Erst in der Schlussphase gelang den Berlinern der entscheidende Durchbruch. Die Defensive um Torhüter Dejan Milosavljev stabilisierte sich in den letzten Minuten, während die Angreifer um Mathias Gidsel die nötige Effizienz zeigten.

Schlüsselspieler Andersson macht den Unterschied

Lasse Andersson erwies sich einmal mehr als entscheidender Faktor für die Füchse. Der dänische Rückraumspieler traf insgesamt elfmal und war damit maßgeblich am Erfolg beteiligt. Seine Treffer in kritischen Spielphasen bremsten immer wieder die Aufholjagd der Lemgoer aus.

Auch der TBV Lemgo-Lippe zeigte eine starke Leistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit. Doch am Ende reichte es nicht, um die Berliner noch zu gefährden. Die Mannschaft aus Ostwestfalen muss sich nun mit dem Ausscheiden im Halbfinale begnügen, während die Füchse auf ihren großen Auftritt im Finale hoffen dürfen.

Finale gegen Magdeburg als nächste Herausforderung

Im Endspiel des DHB-Pokals treffen die Füchse Berlin auf den SC Magdeburg, der sich im zweiten Halbfinale durchsetzte. Damit kommt es zu einem Duell zwischen zwei der derzeit stärksten Teams der Liga. Die Berliner werden versuchen, ihre starke Form aus dem Spiel gegen Lemgo mitzunehmen und den Pokal nach Berlin zu holen.