Die Vorarlbergerin Julia Grabher steht beim WTA-100-Turnier in Amstetten nach einem ungefährdeten 6:1, 6:0 gegen die Kroatin Iva Primorac Pavičić im Viertelfinale.
Die 30-jährige Julia Grabher benötigte für ihren Achtelfinalerfolg lediglich 76 Minuten. Auf dem Center Court in Amstetten ließ sie Iva Primorac Pavičić keine Chance und gab im gesamten Match nur ein einziges Game ab. Damit zog die als Nummer 1 des Turniers gesetzte Österreicherin ohne Satzverlust in die Runde der letzten Acht ein.
Bereits zu Beginn der Partie verschaffte sich Grabher ein frühes Break. Beim Stand von 2:1 wehrte sie vier Breakchancen gegen sich ab, brachte ihr eigenes Service durch und sicherte sich mit zwei weiteren Breaks den ersten Durchgang. Auch im zweiten Satz blieb sie konzentriert und verwertete nach 1:16 Stunden Spielzeit ihren zweiten Matchball zum ungefährdeten Viertelfinal-Einzug.
Selbstkritische Analyse nach dem Sieg
Nach dem Spiel zeigte sich Grabher im ORF-Interview selbstkritisch. „Ich habe mich auch nicht super gefühlt, aber bei solchen Matches muss man einfach die Bälle reinspielen und das habe ich gemacht", erklärte die Vorarlbergerin. Obwohl sie nicht ihr bestes Tennis zeigte, habe sie „wenig Blödsinn" gemacht und sich auf die wichtigen Punkte fokussiert.
