Die an Nummer vier gesetzte Julia Grabher hat beim Generali Open Ladies in Kitzbühel das Achtelfinale gegen die 19-jährige Wildcard-Spielerin Ekaterina Perelygina mit 7:5, 6:3 gewonnen und ist damit ins Viertelfinale des WTA-125-Turniers eingezogen.

Verlauf des Achtelfinalduells

Grabher, die aus Vorarlberg stammt und in der Weltrangliste auf Platz 116 geführt wird, tat sich gegen die elf Jahre jüngere Perelygina zunächst überraschend schwer. Im ersten Satz lag die ÖTV-Spielerin schnell mit 0:4 zurück, kämpfte sich dann aber zurück ins Match und entschied den Durchgang mit 7:5 für sich. Den zweiten Satz gewann die 30-Jährige souverän mit 6:3. Nach 1 Stunde und 34 Minuten verwandelte Grabher ihren ersten Matchball beim eigenen Aufschlag.

Im ORF-Interview zeigte sich Grabher erleichtert über den Einzug in die Runde der letzten Acht. „Ich bin megahappy, dass ich durch bin. Sie ist super gestartet, ich bin nicht ins Spiel reingekommen“, sagte die Nummer vier des Turniers. Über die Partie fügte sie hinzu: „Es war ein sehr, sehr hartes Match. Ich habe meine Chancen genutzt, das war wichtig.“ Gegen eine Trainingspartnerin sei es nie leicht, betonte Grabher und verwies darauf, dass man das Ausschalten können müsse. „Das muss man ausschalten können, das habe ich am Anfang nicht geschafft.“