Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nach eigenen Angaben gegenüber der Sport-Informations-Dienst-Agentur (SID) bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl von Gianni Infantino zu unterzeichnen.

Verhärtete Fronten zwischen DFB und FIFA

Wie der Verband und Infantino selbst versicherten, hatte sich das Verhältnis zwischen dem DFB und dem FIFA-Präsidenten nach der Wiederwahl 2023 in Kigali wieder normalisiert. Doch nun distanziert sich der deutsche Verband erkennbar von einer frühen Parteinahme. Zuerst hatte die "Bild" über den Vorfall berichtet.

Schon beim Kongress der FIFA Anfang Mai in Vancouver hatte DFB-Präsident Neuendorf ein sofortiges Wahlversprechen an Infantino vermieden. Infantino hatte zum Abschluss der Veranstaltung in Vancouver angekndigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als FIFA-Präsident zu kandidieren. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als FIFA-Chef.