Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Runde der letzten 32 gegen Paraguay mit einem Defizit von 9,4 Millionen Euro.
DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald erläuterte die Finanzlage gegenüber dem 'Kicker'-Magazin. Das endgültige Ist-Ergebnis könne aus Abrechnungsgründen erst im Herbst benannt werden. „Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können“, sagte Grunwald.
Die Haushaltsplanung war nach Angaben des Schatzmeisters konservativ auf das erweiterte WM-Turnier mit 48 Mannschaften zugeschnitten. „Der Gesamthaushalt sei auf eine schwarze Null ausgelegt, da wir im Verband die Möglichkeit haben, Projekte bei Bedarf herunterzufahren bzw. zu skalieren“, erklärte Grunwald. Als Basisszenario hatte der Verband ein Aus im ersten K.-o.-Runde eingeplant.
