Die US-Amerikanerin Coco Gauff hat am Dienstag in London als erste Spielerin das Halbfinale der Wimbledon Championships erreicht und trifft dort auf Karolina Muchova aus Tschechien.
Die 22-Jährige, an Position sieben gesetzt, setzte sich im Viertelfinale gegen ihre Landsfrau Jessica Pegula (Nr. 4) mit 4:6 6:3 6:3 durch. Nach 1:46 Stunden Spielzeit verwandelte sie ihren ersten Matchball und zog damit erstmals in ihrer Karriere in Wimbledon ins Halbfinale ein. 2019 und 2021 war die zweifache Grand-Slam-Siegerin jeweils im Achtelfinale gescheitert.
Duell unter Landsfrauen
Für Pegula ist wie schon 2023 im Viertelfinale Endstation. Die US-Amerikanerin verliert damit zum zweiten Mal in Folge in der Runde der letzten Acht beim Rasenklassiker an der Church Road.
Gauff steht damit erstmals in ihrer Karriere in Wimbledon im Halbfinale. Dort wartet am Donnerstag die Tschechin Karolina Muchova, die sich am Dienstag mit 7:6 (7/4) 6:4 gegen die frühere Weltranglistenerste Naomi Osaka aus Japan durchsetzte.
Muchova als nächste Gegnerin
Muchova, ungesetzt in das Turnier gestartet, nutzte ihre Chancen im ersten Satz im Tiebreak und kontrollierte anschließend das Geschehen. Osaka, vierfache Grand-Slam-Siegerin, fand im zweiten Satz kein Mittel mehr gegen die variantenreiche tschechische Aufschlag- und Grundlinienspielerin.
Gauff, die 2023 die US Open und 2024 die French Open gewinnen konnte, ist in diesem Jahr zum vierten Mal in Wimbledon am Start. In den bisherigen drei Anläufen war jeweils spätestens im Achtelfinale Schluss gewesen.
