Wien, 17 Juli 2026
Der Windsurfer Valentin Bontus hat bei der Olympia-Testregatta vor Los Angeles in Long Beach den zehnten Platz erreicht und damit eine erste Standortbestimmung für die kommenden Spiele absolviert.
Die Testregatta in Long Beach galt als wichtiger Probelauf für die olympischen Wettkämpfe, die in der Region Los Angeles ausgetragen werden sollen. Bontus, der für Österreich startet, nutzte die Veranstaltung, um erste Erfahrungen mit dem Revier zu sammeln, das bei den Spielen eine zentrale Rolle spielen wird.
In der Gesamtwertung landete der Niederösterreicher auf Rang zehn. Damit verpasste er zwar eine vordere Platzierung, konnte aber dennoch Erkenntnisse über Material und Taktik mitnehmen, die für die weitere Vorbereitung relevant sind.
Bontus selbst zog nach der Regatta eine gemischte Bilanz. Einerseits konnten mein Betreuerteam und ich erste Reviererfahrungen sammeln, andererseits waren es wegen der Materialprobleme und ein paar falschen Entscheidungen in einzelnen Rennen schwierige Tage, sagte er.
Gemischte Bilanz des Athleten
Nichtsdestotrotz hatte ich gegen Ende der Qualifikation eine ganz gute Kurve nach oben - das stimmt mich zuversichtlich, sagte Bontus weiter. Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass der Sportler den Wettkampf als Ausgangspunkt für weitere Steigerungen betrachtet.
Die Testregatta in Long Beach war international besetzt. Neben Bontus traten unter anderem Athleten aus Singapur und der Türkei an. Auch der WM-Dritte Max Maeder aus Singapur zählte zum Teilnehmerfeld und lieferte sich mit den Mitstreitern intensive Duelle.
