Während in Katar über ein Ende des Krieges verhandelt wird, haben die USA in der Nacht auf Dienstag erneut militärische Ziele im Süden des Irans und Boote in der Straße von Hormus angegriffen.

Militärschläge als „Selbstverteidigung“

Das US-Militär bestätigte die Angriffe und bezeichnete sie als „Selbstverteidigungsmaßnahmen“. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) richteten sich die Schläge gegen Boote der iranischen Revolutionsgarden, die offenbar Seeminen in der strategisch wichtigen Meerenge verlegen wollten, sowie gegen Raketenabschussrampen im Süden des Landes.

Iranische Medien berichteten von mehreren Explosionen in der Küstenstadt Bandar Abbas und nahe der Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Mehr meldete, die Lage sei unter Kontrolle. Zudem behauptete die Revolutionsgarde, eine US-Drohne vom Typ MQ-9 abgeschossen zu haben, nachdem diese in den iranischen Luftraum eingedrungen sei.