Der 1. FC Nürnberg hat in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Viktoria Köln einen mühsamen Auswärtssieg eingefahren und damit den Einzug in die nächste Runde gesichert.
Schwere Aufgabe im Rheinland
Im Stadion des Kölner Vorortclubs entwickelte sich von Beginn an das erwartet enge Duell zwischen einem ambitionierten Zweitligisten und einem Drittligisten, der vor heimischer Kulisse auf seinen großen Pokalmoment hoffte. Nürnberg, trainiert von Miroslav Klose, tat sich schwer, die spielerische Kontrolle gegen kompakte Kölner Abwehrreihen zu gewinnen, und musste wiederholt über Standardsituationen und zweite Bälle ins Spiel finden.
Die Aufstellung der Franken verriet die personelle Breite des Kaders: Torhüter Jan Reichert stand zwischen den Pfosten, in der Abwehr reihten sich Janisch, Kalogeropoulos, F. Otto und Porstner auf, im Mittelfeld liefen Markhiev und J. Fernandez auf, während Lubach, Justvan, Scobel und Zoma die Offensivabteilung bildeten. Im Verlauf der Partie nahm Klose mehrere Wechsel vor: Masouras ersetzte in der 67. Minute Janisch, Moustfa kam für Zoma, später wechselte Klose Grimaldi (78.) für Scobel, Heß (79.) für Lubach und in der Nachspielzeit Mandic (90.+4) für Kalogeropoulos ein.
