WSG-Trainer Philipp Semlic hat die Ansetzung der Heim- und Auswärtsspiele von WSG Tirol und FC Wacker Innsbruck als „unprofessionell und peinlich" bezeichnet und damit vor dem Saisonauftakt für Wirbel im Tiroler Fußball gesorgt.
WSG-Trainer Philipp Semlic hat vor dem Saisonstart in der Admiral Bundesliga die Spielplanung scharf attackiert. Hintergrund ist die Terminierung der Hin- und Rückspiele zwischen seinem Klub WSG Tirol und dem Stadtrivalen FC Wacker Innsbruck, die laut Semlic nicht auf unterschiedliche Wochenenden verteilt wurden. Das Stadion Tivoli Stadion Tirol in Innsbruck wird in dieser Phase von beiden Vereinen als Heimspielstätte genutzt, was die Belegung und logistische Fragen aufwirft.
Hintergrund der Kritik
In einem Pressegespräch bezeichnete Semlic die fehlende Entzerrung als „sehr peinlich für ganz Fußball-Tirol". Damit griff er sowohl die heimische Liga als auch die beteiligten Klubs scharf an. Die Aussage fällt wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel und wird vom Verein als Warnsignal an die Verantwortlichen verstanden, künftig stärker auf die Belange der Tiroler Klubs Rücksicht zu nehmen.
