Der Deutsche Alexander Zverev kann den Weltranglistenersten Jannik Sinner nur dann vom Thron stoßen, wenn er sowohl das laufende Turnier in Peking als auch die Shanghai Masters für sich entscheidet.

Die Ausgangslage ist klar: Wer in der Tennis-Weltrangliste ganz oben stehen will, braucht nicht nur Spitzenform, sondern auch das nötige Turnierprogramm. In diesem Herbst richten sich alle Blicke auf zwei asiatische Stationen, an denen sich entscheidet, ob Alexander Zverev den Sprung an die Spitze schafft. Der gebürtige Hamburger liegt nach seinen jüngsten Ergebnissen aussichtsreich im Rennen, hat das Momentum aber noch nicht vollständig auf seiner Seite.

Im Mittelpunkt steht die Mathematik der ATP-Tour. Zverev müsste demnach beim laufenden Turnier in Peking den Titel holen und anschließend auch die Shanghai Masters gewinnen, um den Italiener Jannik Sinner vom ersten Platz zu verdrängen. Schon ein Halbfinal-Aus in einer der beiden Stationen würde die Rechnung zunichtemachen. Damit ist der Korridor für einen Führungswechsel denkbar eng: zwei Turniere, zwei Titel, kein Fehler.