Österreichs Diskuswurf-Rekordhalter Lukas Weißhaidinger hat sich vor der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham einen Hexenschuss zugezogen und bangt um seinen Start.

Hintergrund: Weißhaidingers Weg nach Birmingham

Der oberösterreichische Diskuswerfer und Olympia-Zweite von Paris Lukas Weißhaidinger hat sich kurz vor dem Beginn der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham einen Hexenschuss zugezogen. Wie sein Trainer Gregor Högler am Montag bestätigte, bereitet dem 33-Jährigen die akute Rückenproblematik erhebliche Sorgen.

„Er hat einen Hexenschuss, einen schlimmen. Es geht darum, ob er es bis zum Bewerb schafft. Wenn er dort schmerzfrei werfen kann, ist er konkurrenzfähig, sonst wird er den Bewerb nicht bestreiten können“, sagte Högler der APA. Die EM beginnt am Dienstag, der Diskuswurf-Bewerb der Männer steht am Donnerstag auf dem Programm.

Weißhaidinger selbst äußerte sich am Wochenende über die sozialen Medien noch zuversichtlich. „Heuer ist Birmingham, da will ich nochmal eine Medaille. Es wäre der krönende Abschluss einer unglaublichen Saison für mich“, schrieb der Oberösterreicher auf seinem Instagram-Kanal. Nun ist die Teilnahme an den Titelkämpfen in England ungewiss.