Waldhof Mannheims Trainer Rui Mota hat nach dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern den Handschlag mit Gästecoach Torsten Lieberknecht verweigert und sich selbst als „kein Heuchler" bezeichnet.

Das Duell im Carl-Benz-Stadion endete nach 90 Minuten torlos, womit die Entscheidung über den Einzug in die nächste Runde in einem Wiederholungsspiel fallen muss. Auf dem Rasen war es im Verlauf der Partie zu einer Rudelbildung zwischen den Spielern beider Mannschaften gekommen, die Schiedsrichter und Offizielle schlichten mussten. Im Anschluss verschärfte sich die Lage, als Anhänger des 1. FC Kaiserslautern Feuerwerkskörper in den Sitzplatzbereich schossen.

Nach dem Abpfiff kam es zur sportlich üblichen Geste zwischen den beiden Trainern, die Rui Mota jedoch verweigerte. Statt den Handschlag auszuführen, wandte sich der Portugiese ab und gab später gegenüber Journalisten eine Erklärung für sein Verhalten ab. Eine Stellungnahme von Torsten Lieberknecht zu der Episode lag zunächst nicht vor. Der DFB und die zuständigen Stellen werden die Vorkommnisse rund um das Spiel voraussichtlich gesondert bewerten müssen.