Frankfurt, 03 August 2026

Die Untersuchung gegen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang wegen verpasster Doping-Kontrollen gestaltet sich nach Angaben aus dem Umfeld des Verfahrens komplex und umfangreich, weshalb sich die Prüfung weiter hinzieht.

Im Zentrum steht die Frage, weshalb Laura Freigang mehrfach für unangekündigte Dopingkontrollen nicht erreichbar war. Die Spielerin von Eintracht Frankfurt gehört als Nationalspielerin zu der Gruppe von Athletinnen und Athleten, für die die strengsten Meldepflichten gelten. Wer in diesen Kreis fällt, muss regelmäßig Orts- und Zeitangaben machen, um überhaupt kurzfristig getestet werden kann.

Strenge Meldepflichten für Nationalspielerinnen

Eine erste Stellungnahme verweist auf den administrativen Aufwand, der mit der Aufarbeitung verbunden ist. Die zuständige Anti-Doping-Einheit muss demnach prüfen, ob die Meldepflichten eingehalten wurden, ob Fristen verstrichen sind und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Die Prüfung sei vielschichtig, weil mehrere Vorfälle zusammen bewertet werden müssten, hieß es aus dem Umfeld.