Die SV Ried tritt am Sonntag beim TSV Hartberg an und peilt dort den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga-Begegnung der beiden Klubs seit 2001 an.
Die Ausgangslage ist klar: Die SV Ried wartet seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten auf einen Auswärtssieg in Hartberg. Diese lange Durststrecke ist im österreichischen Fußball ein bekanntes Thema und steht vor dem kommenden Duell einmal mehr im Mittelpunkt. Nach den Worten des Vereins soll die „Festung in Hartberg endlich fallen“.
Warum der Auswärtssieg in Hartberg zur Ausnahme geworden ist
Zuletzt hatte die SV Ried mit dem 1:0 gegen den GAK den ersten Saisonsieg in der laufenden Spielzeit der Österreichischen Bundesliga gefeiert. Dieser Erfolg gab der Mannschaft Auftrieb und Selbstvertrauen für die anstehende Reise in die Steiermark. Die Formkurve zeigt damit zumindest nach oben.
Verzichten muss Ried allerdings auf Dominik Kirnbauer, der in der Sommerpause zum FAC in die Zweite Liga gewechselt ist. Damit verliert die Mannschaft eine weitere Stammkraft, die in den vergangenen Jahren in der Defensive gesetzt war. Trainer Malicsek muss seine Hintermannschaft neu organisieren.
