Amsterdam, 29 August 2026

Der deutsche Doppelvierer mit Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee hat bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Amsterdam die Silbermedaille gewonnen und musste sich lediglich dem britischen Boot geschlagen geben.

Mit Blick auf die Startergebnisse galt das deutsche Quartett bereits vor dem Finale zum Kreis der Medaillenanwärter. Auf der ikonischen Strecke in Amsterdam lieferten die vier Ruderer ein kontrolliertes Rennen ab und hielten über die 2000-Meter-Distanz Anschluss an die Spitze. Am Ende fehlte dem Boot nur die entscheidende halbe Bootslänge, um Großbritannien zu gefährden, während Italien als Dritter über die Ziellinie fuhr.

Der Doppelvierer ist die Bootsklasse, in der vier Athleten ohne Steuermann rudern und ausschließlich mit ihrer Beinarbeit und Zugkraft das Boot antreiben. Die Disziplin gilt als eine der temporeichsten olympischen Bootsklassen und verlangt eine hohe Synchronizität der Bewegungsabläufe zwischen den vier Sportlern.