Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus erhält nach dem Verzicht von Stürmerstar Cristiano Ronaldo Zuspruch aus der Öffentlichkeit, nachdem Premierminister Luis Montenegro nach eigenen Angaben vergeblich zwischen Coach und Spieler vermittelt hatte.

Cristiano Ronaldo wird beim kommenden Länderspielblock der portugiesischen Nationalmannschaft fehlen. Der 31-mal erwähnte Ausfall des Kapitäns sorgt in Portugal für Diskussionen über die sportliche Zukunft des Teams. Medienberichten zufolge hatte Trainer Jorge Jesus entschieden, auf den Einsatz des Superstars zu verzichten.

Wie das portugiesische Medium SIC berichtet, war der Versuch einer politischen Vermittlung zuvor gescheitert. Premierminister Luis Montenegro habe in einem Telefonat sowohl mit Coach Jesus als auch mit Ronaldo gesprochen, um die Situation zu entschärfen. Diese Bemühungen seien jedoch ohne Erfolg geblieben.