Die österreichischen Wasserspringer Anton Knoll, Dariush Lotfi und Nikolaj Schaller bestreiten von Samstag bis zum folgenden Donnerstag bei den Europameisterschaften in Paris insgesamt vier Bewerbe.

Die Anreise nach Paris markiert den nächsten internationalen Höhepunkt für die rot-weiß-rote Springergarde, die zuletzt mit starken Auftritten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Für den Österreichischen Schwimmverband ist die Reise an die Seine die Fortsetzung einer Erfolgswelle, die vor zwei Jahren in Belgrad begann. Dort hatten Knoll und Lotfi im Synchronwettbewerb vom Turm EM-Gold geholt.

Rückblick auf Belgrad und Antalya

Im Vorjahr in Antalya wartete Knoll dann mit einem weiteren historischen Resultat auf: Vom Zehn-Meter-Brett sicherte er sich Bronze und damit die erste rot-weiß-rote Turm-EM-Medaille im Einzel seit Josef Staudinger, der diesen Bewerb 1931 in Paris gewonnen hatte. Mehr als neunzig Jahre später betritt die heimische Delegation nun wieder EM-Sprungbecken in der französischen Hauptstadt – diesmal als amtierender Synchron-Europameister.