Wien, 16 September 2026

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat am Montag in Wien seinen Kader für die anstehenden Länderspiele nominiert und dabei mit Nikolas Veratschnig von Red Bull Salzburg ein Toptalent aus der Red-Bull-Schmiede berücksichtigt, während Kapitän David Alaba nicht im Aufgebot steht.

Durchstarter aus Salzburg

Die Nominierung markiert einen bemerkenswerten Karrieresprung für Veratschnig, der noch ohne Länderspieleinsatz ist. Der Offensivspieler zählt bei Red Bull Salzburg zu den auffälligsten Akteuren der bisherigen Saison und gehört intern zu den Kandidaten, denen Salzburg eine sportliche Schlüsselrolle in der nahen Zukunft zutraut. Mit der Berufung in den ÖFB-Kader erhält der Youngster die Chance, sich auf internationalem Niveau zu empfehlen.

Rangnick setzt mit der Einberufung das Muster fort, junge Spieler aus dem Salzburger Entwicklungssystem früh an die A-Nationalmannschaft heranzuführen. Der Teamchef begründet solche Entscheidungen regelmäßig mit der Forderung nach Tempo, Pressing-Resistenz und taktischer Flexibilität – Eigenschaften, die Salzburg in der heimischen Liga konsequent ausbildet. Die Berufung Veratschnigs fügt sich nahtlos in diese Linie ein.