Freiburg gewinnt drittes Finalspiel in Davos Freiburg hat das dritte Spiel der Final-Serie der National League mit einem Sieg in Davos für sich entschieden, wobei Julien Sprunger und Lucas Wallmark mit entscheidenden Toren und kontroversen Szenen im Mittelpunkt standen.

Sprunger bringt Freiburg neue Hoffnung

Julien Sprunger sorgte im dritten Spiel der Finalserie für ein wichtiges Tor, das Freiburg neue Aussichten auf den ersten Meistertitel eröffnete. Der Treffer fiel aus spitzem Winkel und unterstrich die Entschlossenheit der Mannschaft. Attilio Biasca lobte Sprunger nach dem Spiel in den höchsten Tönen: *"Es ist unglaublich! Megacool, dass das Tor von Sprunger kommt, er ist so ein Leader."*

Die Szene belebte die Partie und zeigte einmal mehr, wie wichtig Sprunger für das Team ist. Freiburg konnte mit diesem Sieg den dritten Auswärtssieg in der Serie feiern, was Trainer Roger Rönnberg zu einer optimistischen Aussage veranlasste: *"Wir haben herausgefunden, dass wir Meister werden, wenn wir alle vier Auswärtspartien gewinnen."*

Wallmarks kontroverser Einsatz

Lucas Wallmark glich das Spiel mit einem Tor zum 2-2 aus und schickte die Begegnung in die Verlängerung. Doch sein Einsatz war auch von einer umstrittenen Szene überschattet, als er Filip Zadina mit seinem Stock am Knie traf. Die Disziplinarkommission der National League entschied, Wallmark mit einer Geldstrafe von 1700 Franken zu belegen, verzichtete jedoch auf eine Sperre.

Die Begründung der Kommission lautete, dass der Vorfall während einer Torchance stattfand und das Gefahrenpotenzial nicht extrem hoch gewesen sei. Lukas Frick zeigte sich frustriert, akzeptierte die Entscheidung aber: *"Klar ist es frustrierend, aber man kann es ja nicht ändern."* Simon Knak wollte sich hingegen nicht zu dem Vorfall äußern: *"Ich habe es nicht gesehen und will nicht darüber reden."*