Paris Saint-Germain hat am Samstagabend in der Puskás Aréna in Budapest durch ein dramatisches 4:3-Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen.
Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Kai Havertz brachte Arsenal bereits in der 6. Minute in Führung, ehe Ousmane Dembélé in der 65. Minute einen von Schiedsrichter Daniel Siebert verhängten Handelfmeter zum Ausgleich verwandelte. In der Verlängerung fielen keine weiteren Tore, sodass die Entscheidung vom Punkt fallen musste.
Dort avancierte PSG-Keeper Safonow zum Helden, während aufseiten der Londoner Eberechi Eze und Gabriel vergaben. Für Paris verschoss lediglich Nuno Mendes. Den entscheidenden Fehlschuss leistete sich der Brasilianer Gabriel, womit der Paris Saint-Germain den Titel verteidigte.
PSG ist damit das erste Team seit Real Madrid (2016 bis 2018), dem die erfolgreiche Titelverteidigung in der Königsklasse gelingt. Insgesamt ist es der zweite Champions-League-Triumph der Klubgeschichte – beide unter der Regie von Luis Enrique.
Enrique im exklusiven Kreis der Trainerlegenden
Der Spanier, der das Team im Juli 2023 übernommen hatte, feierte seinen insgesamt dritten Champions-League-Titel als Trainer. Zuvor hatte er bereits 2015 mit dem FC Barcelona triumphiert. Damit zieht er mit Legenden wie Zinédine Zidane, Pep Guardiola und Carlo Ancelotti gleich, die ebenfalls drei Titel als Coach errungen haben.
