Kyle Kirkwood hat am Sonntag das Freedom 250 auf einem Stadtkurs in Downtown Washington gewonnen und damit den zweiten Saisonsieg in der IndyCar-Serie eingefahren.

Das Rennen über 250 Runden fand auf einem temporären Straßenkurs im Herzen der US-Hauptstadt statt und bildete einen der ungewöhnlicheren Auftrittsorte der IndyCar-Saison. Kirkwood setzte sich im Ziel gegen Alex Palou durch, der den zweiten Platz belegte. Die Veranstaltung war als sportliches Großereignis mit protokollarischem Rahmen angelegt.

Politischer Auftakt mit der Präsidentenlimousine

Bereits vor dem Start hatte das Rennen politisches Gewicht erhalten: Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump absolvierten in der Präsidentenlimousine, intern "The Beast" genannt, eine zeremonielle Einführungsrunde über den Kurs. Die Geste sollte den sportlichen Charakter des Tages mit dem patriotischen Anlass verbinden, den die Organisatoren mit dem Rennen verbanden.

Für Kirkwood war es der zweite Saisonsieg. Der Fahrer aus dem Team von Andretti Global nutzte den Stadtkurs, der mit seinen langen Geraden und mehreren Bremszonen besondere Anforderungen an die Abstimmung stellte. Nach dem Rennen zeigte er sich erleichtert über das Ergebnis nach einer durchwachsenen Phase im Saisonverlauf.