Nach seinem späten Ausgleichstreffer zum 3:3 gegen Algerien hat Österreichs Stürmer Sasa Kalajdzic im Teamcamp in Santa Barbara über die emotionalen Stunden nach dem Spiel gesprochen und den Blick bereits auf den nächsten WM-Gegner Spanien gerichtet.

Der 28-jährige Kalajdzic war in Kansas City mit einem Tor in den Schlussminuten zum Matchwinner für Österreich avanciert. Das Spiel gegen Algerien endete 3:3, nachdem die Österreicher zwischenzeitlich mit 1:3 in Rückstand gelegen hatten. Durch den späten Treffer blieb die Mannschaft im Turnier und vermeidet den vorzeitigen Kofferpacken. „Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir eher durchgeschnauft haben, dass wir nicht die Koffer packen müssen“, sagte Kalajdzic rückblickend.

Erleichterung nach dem Schlusspfiff

Bereits unmittelbar nach dem Schlusspfiff hatte der zweimeter große Angreifer den Moment als surreal beschrieben. „Aber es ist schon noch surreal, was passiert ist. Es war sicher denkwürdig“, erklärte er am Tag nach der Partie. Das gesamte Team habe in den hektischen Schlussminuten unter Hochspannung gestanden und am Ende erleichtert durchatmen können. „Wir sind froh, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Jetzt sind wir wirklich noch da“, sagte der Stürmer.