Wetzlar, 07 Juni 2026
GWD Minden ist am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga als zweites Team nach dem SC DHfK Leipzig abgestiegen, nachdem Rechtsaußen Jakub Sterba den möglichen Ausgleich in der Schlusssekunde an den Pfosten setzte.
Der entscheidende Moment ereignete sich am Sonntag in Leipzig. Beim Stand von 25:26 hatte Mindens Jakub Sterba den Ball in der Hand, ein Remis hätte den Ostwestfalen zum Ligaverbleib gereicht. „Weil der letzte Wurf des Spiels nur an den Pfosten und nicht ins Tor ging, muss GWD Minden als zweites Team aus der Handball-Bundesliga absteigen“, hieß es im Bericht. Die Leipziger hatten die Partie 26:25 (18:14) gewonnen, „das Tabellenschlusslicht aus Sachsen nimmt die Ostwestfalen damit mit in die zweite Liga“.
Für den „zweimaligen deutschen Meister aus Minden ist es der sechste Abstieg in der Clubgeschichte“. Zeitgleich kämpfte die HSG Wetzlar zu Hause gegen den neuen deutschen Meister SC Magdeburg, „Die Mittelhessen verloren ihr eigenes Spiel gegen Meister SC Magdeburg knapp mit 30:31 (17:17).“ Da Magdeburg bereits seit mehreren Wochen als Titelträger feststand, ging es für die Mittelhessen ausschließlich um den eigenen Ligaverbleib.
