Die Graz 99ers haben am 22. April 2026 zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Meisterschaft der win2day ICE Hockey League gewonnen.

Mit einem deutlichen 6:2-Sieg im vierten Spiel der Finalserie gegen den HC Pustertal sicherten sich die Steirer den Titel mit einem 4:0-Erfolg in der Serie. Die Mannschaft vollendete damit eine perfekte Playoff-Bilanz, nachdem sie zuvor bereits die Viertel- und Halbfinals jeweils mit 4:0 Siegen gegen den VSV und Fehervar gewonnen hatte.

Historischer Triumph für Graz

Der Sieg der Graz 99ers markiert einen historischen Moment für den Verein, der nun in die Liste der Meister der ICE Hockey League aufgenommen wird. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Team als erst dritter Club nach den Vienna Capitals und Red Bull Salzburg ein sogenanntes "Sweep-Triple" erreichte – zwölf Siege in Folge in den Playoffs ohne eine einzige Niederlage.

Kevin Roy eröffnete das Spiel für die Graz 99ers mit einem Tor in der 8. Minute. Doch der HC Pustertal konnte kurz darauf durch Tore von Rok Ticar (11. Minute) und Mats Frycklund (15. Minute) in Führung gehen. Erst in der zweiten Spielhälfte gelang den Grazern die Wende: Anders Koch erzielte den Ausgleich in der 31. Minute, bevor Kevin Conley, Josh Currie und Lenz Moosbrugger in der 42., 49. und 54. Minute die Entscheidung herbeiführten. Michael Schiechl setzte mit einem Tor ins leere Netz den Schlusspunkt.

Dominanz in den Playoffs

Die Graz 99ers zeigten in den gesamten Playoffs eine beeindruckende Dominanz. Neben dem Sweep in der Finalserie gegen Pustertal hatten sie auch die Viertel- und Halbfinals jeweils mit 4:0 Siegen gegen den VSV und Fehervar abgeschlossen. Damit sind sie erst der sechste Meister seit der Neuausrichtung der Liga im Jahr 2000, der die Finalserie ohne Niederlage gewann.