Mehrere Formel-1-Fahrzeuge haben beim Großen Preis von Malaysia in Sepang auf der Einführungsrunde einen unbeabsichtigten Leistungsverlust erlitten, was die FIA auf eine Kombination aus Technik, Streckenlayout und Regenbedingungen zurückführt.
Bereits vor dem Start kam es in Sepang zu einer ungewöhnlichen Häufung technischer Probleme. Auf der Einführungsrunde verloren mehrere Boliden ungewollt an Leistung, sodass die Fahrzeuge teils nur noch im Leerlauf die Strecke bewältigten. Die FIA erklärte dazu, eine „beispiellose Kombination aus niedriger Motordrehzahl, Bedingungen mit geringem Grip, Energiemanagement-Einstellungen für nasses Wetter und der Sektorkonfiguration der Rennstrecke von Sepang bei einer Reihe von Boliden zu einem unbeabsichtigten Leistungsverlust geführt“ habe. Mehrere Teams mussten daraufhin reagieren, bevor das Rennen überhaupt freigegeben war.
Betroffen war unter anderem Max Verstappen, der die Situation später mit einem Vergleich aus der Kindheit kommentierte. Der Niederländer beschrieb die Einführungsrunde scherzhaft als „wie beim Lego-Rennen“. Damit spielte er darauf an, dass die Motoren der betroffenen Fahrzeuge nur noch eingeschränkt Leistung lieferten und die Piloten kaum beschleunigen konnten. Verstehen ließ sich der Kommentar auch als Spitze gegen die Komplexität der aktuellen Antriebseinheiten.
