Paris, 02 August 2026
Der deutsche Schwimmer Florian Wellbrock hat bei den Europameisterschaften in Paris die Goldmedaille über zehn Kilometer im Freiwasser gewonnen und sich auf den letzten Metern gegen David Betlehem durchgesetzt.
Wellbrock benötigte für die Strecke auf einem Nebenarm der Seine in der Nähe des Eiffelturms 1:55:18,3 Stunden. Damit verwies er Betlehem, der anschlug, auf den zweiten Platz. Bronze ging an Oliver Klemet, der nach 1:55:24,8 Stunden ins Ziel kam.
Das Rennen war von einem taktischen Duell auf den letzten Metern geprägt. Über weite Strecken hatte sich das Feld gemeinsam vorwärts gearbeitet, ehe Wellbrock im Schlussspurt die entscheidende Lücke riss. Der Zielsprint blieb bis zuletzt offen, da Betlehem lange an der Seite des Deutschen schwamm.
Spannung bis zum Zielsprint
Anders als bei den Olympischen Spielen in Paris, als die Bedingungen in der Seine durch Starkregen und Verunreinigungen beeinträchtigt waren, präsentierte sich das Gewässer diesmal deutlich freundlicher. Nach Angaben der Veranstalter war die Strömung geringer, das Wasser wärmer und die Qualität besser als bei den Sommerspielen.
