Das Council des Internationalen Skiverbandes (FIS) hat in Thun einem Konzept zugestimmt, das die Frequenz der FIS-Weltmeisterschaften ab 2032 deutlich erhöht und sie in den meisten Disziplinen annähernd jährlich austragen lässt.

Der Internationale Skiverband (FIS) hat in Thun eine Grundsatzentscheidung über den künftigen Turnus seiner Weltmeisterschaften getroffen. Wie der Verband mitteilte, hat das FIS-Council das Konzept gebilligt, die Frequenz der Titelkämpfe ab dem Jahr 2032 deutlich zu erhöhen. Eine vorläufige Machbarkeitsstudie hatte zuvor die Grundlage für die Entscheidung geliefert.

Verbatim-Quote (de): „Nachdem eine vorläufige Machbarkeitsstudie vorgelegt wurde, die sich auf den sportlichen Wert, die Kalenderplanung sowie kommerzielle und mediale Rechte konzentrierte, hat sich das FIS-Council auf das Konzept, die Frequenz von FIS-Weltmeisterschaften zu erhöhen, geeinigt."

Grundlage: Machbarkeitsstudie zu vier Dimensionen

Die Studie bewertete laut FIS vier zentrale Dimensionen: den sportlichen Wert der Veranstaltungen, die Vereinbarkeit mit dem internationalen Kalender, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die mediale Verwertung der Rechte. Auf dieser Basis habe das Council dem Konzept einer häufigeren Austragung zugestimmt, teilte der Verband weiter mit.