London, 06 Juli 2026

Der englische Fußballverband FA erwägt einem Medienbericht zufolge, gegen die Rote Karte von Jarell Quansah im WM-Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) Einspruch einzulegen, und orientiert sich dabei am Fall Folarin Balogun, dessen Spielsperre nach Intervention von US-Präsident Donald Trump von der FIFA zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Die Ausgangslage ist delikat. Quansah, derzeit bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga unter Vertrag, hatte in der 54. Minute die Rote Karte gesehen, nachdem der Schiedsrichter Alireza Faghani aus Iran nach einem Hinweis des Video-Assistenten nachträglich auf Platzverweis entschieden hatte – obwohl es auf dem Feld zunächst keine persönliche Strafe gegeben hatte. England spielte die verbleibende Zeit in Unterzahl und zog trotz des 3:2-Sieges in die nächste Runde ein, allerdings mit einer Sperre für den Innenverteidiger im kommenden Spiel.