DFB-Pokal Auslosung 2026: Erste Runde - alle Paarungen | sportnachrichten
DFB-Pokal-Auslosung: Bayern zum VfL Osnabrück, Dortmund trifft auf Eimsbütteler BC
Dortmund, 06 Juni 2026
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Kurzfassung
Bei der Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde in der Sportschau wurden am Samstagabend in Dortmund 32 Partien gezogen. Titelverteidiger FC Bayern München trifft auswärts auf Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück, Borussia Dortmund bekommt es mit dem Hamburger Amateurverein Eimsbütteler BC zu tun.
Dortmund, 06 Juni 2026
Bei der von Ex-Schiedsrichter Deniz Aytekin in der ARD-Sportschau live aus Dortmund moderierten Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde wurden am Samstagabend 32 Begegnungen zwischen Profi- und Amateurteams ermittelt.
In der ersten Runde des DFB-Pokals, die hauptsächlich für den 21. August angesetzt ist, wird jeweils ein Profiteam mit einem "Amateurteam" zusammengelost. Dafür gibt es zwei Lostöpfe mit je 32 Mannschaften. Im Profitopf befinden sich alle Bundesligisten der vergangenen Saison sowie die 14 bestplatzierten Teams der 2. Bundesliga und die vier besten Teams der 3. Liga. In den "Amateurtopf" kommen somit auch Profiteams, wie etwa die Mannschaften auf den Plätzen 15 bis 18 der 2. Bundesliga.
Der Modus: Zwei Töpfe, 64 Mannschaften
Unter den 21 Landespokalsiegern finden sich etliche Amateurvereine, die wie der SV Westfalia Rhynern als Meister der Oberliga Westfalen auf das attraktive Los hoffen. Gerade die 32 Vereine aus dem Amateurtopf hoffen auf ein für sie glückliches Händchen von Deniz Aytekin. Die Sportschau wird am Samstag ab 18 Uhr live aus Dortmund ausgestrahlt.
Titelverteidiger FC Bayern München, der beim Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück antreten muss, und Borussia Dortmund (gegen den Eimsbütteler BC aus Hamburg) bestreiten ihre Begegnungen erst am 1./2. September, da sie am 22. August im Supercup aufeinandertreffen. Wer mit dem Doublesieger FC Bayern und Borussia Dortmund die vermeintlich größten Lose gezogen hat, wird am 1. September ermittelt.
Bayern und Dortmund steigen verspätet ein
Die Verlegungen sind nötig, weil die Münchner am 22. August im Supercup gefordert sind. Da der FC Bayern auch den DFB-Pokal durch ein 3:0 gegen den VfB Stuttgart gewann, rückt der Tabellenzweite der Bundesliga in den Supercup nach. Aus diesem Grund steigen der deutsche Rekordmeister und der BVB verspätet in den Pokalwettbewerb ein.
Für den Berliner Fußball-Zweitligisten Hertha BSC geht es in der ersten Runde gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Der dritte Berliner Vertreter im Wettbewerb, der Regionalligist VSG Altglienicke, bekommt es mit dem Bundesligaabsteiger Wolfsburg zu tun. Während die Partie Eintracht gegen Hertha BSC es in diesem Wettbewerb schon sechs Mal gegeben hat, davon fünf Mal in der ersten Runde, kommt es für die Unioner gegen Braunschweig zum ersten Pflichtspiel-Duell überhaupt.
Drei Berliner Vereine im Pokal
Zuletzt standen sich beide Klubs im Sommer 2022 gegenüber. Damals setzten sich die Braunschweiger im Elfmeterschießen gegen Hertha durch. 1. FC Union Berlin spielt auswärts gegen Eintracht Braunschweig. In der ersten DFB-Pokal-Runde treffen also drei Berliner Vereine auf namhafte Gegner aus dem Profibereich.
Die vergangene Saison haben die Saarländer auf Platz 14 beendet. Der 1. FC Saarbrücken hatte 2024 mit dem Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal für eine Sensation gesorgt und auf dem Weg dorthin den FC Bayern München, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach ausgeschaltet. Diese Erfahrung macht die Saarländer für Hertha BSC zum gefährlichen Auftaktgegner.
Reaktionen aus Altglienicke
Marco Schröder, Abteilungsleiter beim Regionalligisten VSG Altglienicke, kommentierte das Los gegen den VfL Wolfsburg in der ARD nüchtern: "Nicht unbedingt ein Traumlos". Das Los mit dem Berliner Pokalsieger wurde als viertletztes aus dem Topf gezogen, sodass der Regionalligist lange auf seinen Gegner warten musste. Altglienicke hofft dennoch auf eine Überraschung im DFB-Pokal.
Schröder zeigte sich in der ARD kämpferisch und kündigte an: "Das holen wir uns dann in der zweiten Runde." Trotz des schweren Loses gegen den Bundesligaabsteiger aus Wolfsburg gibt sich der Berlin-Pokalsieger zuversichtlich. Die Auslosung wurde vom ehemaligen Bundesligareferee Deniz Aytekin vorgenommen.
Im Profitopf befanden sich unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, der VfB Stuttgart, die TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen, der SC Freiburg, Eintracht Frankfurt und der FC Augsburg. Komplettiert wurde der Profi-Topf durch die bestplatzierten Zweitligisten sowie ausgewählte Drittligisten, die als Aufsteiger oder Tabellenspitze in den Lostopf rückten.
Ausblick auf den Pokal-Sommer
Im Amateur-Topf standen neben Vereinen wie dem SV Westfalia Rhynern auch klassische Pokalschwergewichte der unteren Ligen: Eintracht Braunschweig (2. Bundesliga), Waldhof Mannheim (Sieger Landespokal Baden), die Würzburger Kickers (Vizemeister Regionalliga Bayern), 1860 München (2. Liga), der Lüneburger SK Hansa, der SSV Jeddeloh 2, Eintracht Trier, der 1. FC Saarbrücken, Erzgebirge Aue, der Hallescher FC, der 1. FC Phönix Lübeck, der Bahlinger SC, der TSV Schott Mainz, der Carl Zeiss Jena, der SC Verl, die SG Sonnenhof Großaspach und Westfalia Rhynern.
Die Mischung aus ambitionierten Zweitligisten, Drittligisten und echten Amateurvereinen macht den Reiz der ersten DFB-Pokal-Runde aus. Während die Bundesligisten in den meisten Fällen als klare Favoriten in die Partien gehen, haben die kleineren Klubs in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen gesorgt - wie der 1. FC Saarbrücken im Jahr 2024, als er sogar den FC Bayern aus dem Wettbewerb warf.
Die erste Runde wird am dritten August-Wochenende (von Freitag bis Montag) ausgetragen. Die Spiele des FC Bayern München und von Borussia Dortmund wurden aufgrund des Supercups am 22. August auf den 1. und 2. September verlegt. Damit beginnt für die beiden Spitzenteams die neue Saison mit einer englischen Woche, in der nationale und internationale Pflichten zusammenfallen.
Termine und Übertragung
Aus Sicht der drei Berliner Vereine ergeben sich reizvolle Konstellationen: Hertha BSC empfängt den Drittligisten aus Saarbrücken, der 1. FC Union Berlin reist nach Braunschweig, und die VSG Altglienicke bekommt es als Regionalligist mit dem Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zu tun. Vor allem für den Underdog aus Altglienicke ist dies eine außergewöhnliche Chance, sich auf der großen Bühne zu präsentieren.
Die Auslosung wurde live in der ARD-Sportschau aus Dortmund übertragen, was den Termin für viele Fußballfans in Deutschland zu einem Pflichtprogramm macht. Die Spannung ist traditionell besonders groß bei den 32 Vereinen aus dem Amateurtopf, die auf einen möglichst attraktiven, aber auch bezwingbaren Gegner hoffen.
Mit der Auslosung ist der Fahrplan für den DFB-Pokal-Wettbewerb nun weitgehend abgesteckt. Die Vereine wissen, auf wen sie sich einzustellen haben, und können ihre Saisonvorbereitung gezielt auf den Pokalauftakt ausrichten. Für die Bundesliga-Klubs gilt es, die zusätzliche Belastung durch die englischen Wochen in den kommenden Wochen zu managen.
Fragen & Antworten
Auf wen trifft Titelverteidiger FC Bayern München in der ersten Runde?
Titelverteidiger FC Bayern München muss in der ersten Runde auswärts beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück antreten. Wegen des Supercups gegen Borussia Dortmund am 22. August wird die Partie erst am 1./2. September ausgetragen.
Welche Berliner Vereine sind im DFB-Pokal dabei und gegen wen spielen sie?
Drei Berliner Vereine sind in der ersten Runde dabei: Hertha BSC empfängt den Drittligisten 1. FC Saarbrücken, der 1. FC Union Berlin spielt auswärts bei Eintracht Braunschweig, und der Regionalligist VSG Altglienicke empfängt den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg.
Wer hat die Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde moderiert?
Die Auslosung wurde vom ehemaligen Bundesligareferee Deniz Aytekin vorgenommen und live in der ARD-Sportschau aus Dortmund übertragen.