Im Endspiel der UEFA Champions League 2026 stehen sich am Samstag um 18:00 Uhr in der Puskás Aréna in Budapest Titelverteidiger Paris Saint-Germain und der englische Meister FC Arsenal gegenüber.
Der Weg ins Finale
Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein: Paris Saint-Germain, kontrolliert von einem katarischen Staatsfonds, könnte als zweiter Klub nach Real Madrid den Titel in der seit 1992 bestehenden Champions-League-Ära verteidigen. Arsenal hingegen, das in dieser Saison nach 22 Jahren erstmals wieder die heimische Meisterschaft gewann, strebt seinen ersten Triumph in der Königsklasse an.
Der Weg ins Finale war für beide Teams anspruchsvoll. PSG setzte sich im Halbfinale gegen den FC Bayern München mit einem Gesamtergebnis von 6:5 durch – einem spektakulären 5:4-Heimsieg folgte ein 1:1 im Rückspiel. Zuvor hatte der französische Meister im Achtelfinale die AS Monaco mit 5:4 bezwungen, obwohl Monaco in beiden Partien fast die Hälfte der Spielzeit in Unterzahl agierte.
Arsenal erreichte das Endspiel mit einer beeindruckenden Defensivleistung. In 14 Champions-League-Partien kassierte das Team von Trainer Mikel Arteta lediglich sechs Gegentore, zwei davon in einem bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen Kairat Almaty. Im Viertelfinale genügte ein 1:0-Gesamtsieg gegen Sporting Lissabon, nach einem 1:0-Auswärtssieg und einem torlosen Remis im Emirates Stadium.
Die Londoner hatten die Ligaphase der Champions League als Tabellenerster abgeschlossen und untermauerten ihre defensive Stabilität auch in der Premier League: Laut Fotmob ließ Arsenal in der abgelaufenen Saison nur 28,3 Expected Goals zu – der mit Abstand beste Wert der Liga. Zum Vergleich: Manchester City kam auf 44,2, West Ham United sogar auf 59,6 Expected Goals.
