Der ORF-Sportkommentator Daniel Warmuth sorgte mit seinem Jubelschrei nach dem 3:3-Ausgleich Österreichs gegen Algerien in der Nachspielzeit der WM für einen viralen Moment, den die Band Zwirn aus dem Mühlviertel nun zu einer Party-Hymne verarbeitet hat.

Der Ausgleichstreffer zum 3:3 durch Sasa Kalajdzic in der sechsten Minute der Nachspielzeit hatte Österreich am Sonntag früh um 6 Uhr in Ekstase versetzt. ORF-Kommentator Daniel Warmuth ließ seinem Jubel freien Lauf und brüllte dem Millionenpublikum den inzwischen berühmten Satz entgegen, der in sozialen Medien millionenfach geteilt wurde. Der ikonische Ausspruch avancierte rasch zum meistdiskutierten Moment der bisherigen WM aus österreichischer Sicht.

Von Cordoba bis heute: Eine österreichische Jubel-Tradition

Wie die Zeitung aus dem Mühlviertel berichtet, hat die Band Zwirn den Kult-Jubel nun in einen Song verwandelt. Die Musikerinnen und Musiker greifen damit eine Tradition auf, die in Österreich tief verwurzelt ist: Schon nach dem legendären Cordoba-Spiel 1978 gegen Deutschland hatte der damalige ORF-Moderator Edi Finger Senior mit einem markanten Ausspruch Fußballgeschichte geschrieben. Seinerzeit lautete der legendäre Kommentar schlicht: "I werd narrisch".