Der ASK Voitsberg hat Philipp Zulechner als neuen Cheftrainer vorgestellt und tritt damit die Nachfolge von David Preiß an, der im Juli wegen einer schweren Knieverletzung zurückgetreten war.

Hintergrund zur Personalentscheidung

Der Verein gab die Verpflichtung über eine offizielle Aussendung bekannt. Zulechner, derzeit 36 Jahre alt und aus Wien stammend, war zuletzt als Cheftrainer beim Kremser SC tätig und steht kurz vor dem Abschluss seiner UEFA-A-Lizenz. Damit erfüllt er eine zentrale Voraussetzung für den Profibereich, die in den kommenden Wochen formal abgeschlossen werden soll.

Sebastian Szvetits erläuterte die Entscheidung für Zulechner als Ergebnis eines intensiven Auswahlprozesses. "Am Ende hat sich für uns ganz klar herauskristallisiert, dass Philipp unser absoluter Wunschkandidat ist", sagte Szvetits laut der Vereinsaussendung. Der Klub habe bewusst auf einen Trainer gesetzt, der die niederösterreichische Landesliga kennt und nun den Sprung in den Profifußball wagt.

Für Zulechner selbst bedeutet der Wechsel einen Karriereschritt von besonderer persönlicher Bedeutung. "Ich freue mich riesig über diese Chance und das entgegengebrachte Vertrauen. Für mich ist der Schritt von der ersten niederösterreichischen Landesliga in die 2. Liga etwas ganz Besonderes und gleichzeitig die Erfüllung eines persönlichen Ziels", wird der neue Trainer zitiert. Der Übergang vom semiprofessionellen Niveau in den Profibereich gilt in Österreich als seltener und prestigeträchtiger Karriereweg.