Die Philippinin Alexandra Eala hat beim WTA-Turnier in Washington D.C. als erste Spielerin ihres Landes einen Titel auf der WTA-Tour gewonnen und damit Tennis-Geschichte geschrieben.

Eala setzte sich im Finale gegen Jessica Pegula durch und nutzte nach einer regenbedingten Unterbrechung am Sonntagabend ihre Chance. Beim Stand von 4:6, 2:1 war das Endspiel wegen Regenfällen unterbrochen worden, ehe die Philippinin das Match am Montag zu ihren Gunsten entschied.

Meilenstein für die Philippinen

Der Triumph in der US-Hauptstadt ist für Eala der bislang größte Erfolg ihrer Karriere und ein Meilenstein für den philippinischen Tennissport. Sie ist die erste Spielerin von den Philippinen, die überhaupt ein WTA-Turnier gewinnen konnte – ein Umstand, der in ihrer Heimat mit großem Interesse aufgenommen wurde.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte die frühere US-Open-Juniorensiegerin eine Reihe namhafter Gegnerinnen ausgeschaltet. In Folge bezwang sie Leylah Fernandez (WTA 34), Jelina Switolina (WTA 10) und Naomi Osaka (WTA 13) auf überzeugende Art, bevor sie im Finale gegen Pegula den entscheidenden Coup landete.