Die Adler Mannheim haben sich mit einem 4:1-Sieg gegen den EHC Red Bull München am Freitagabend in der Halbfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durchgesetzt und stehen damit erstmals seit ihrem Titelgewinn 2019 wieder im Finale.

Entscheidung vor heimischer Kulisse

Vor 13.600 Zuschauern in der SAP-Arena gelang den Mannheimern die Vorentscheidung in der Best-of-Five-Serie. Nach drei Siegen zum Auftakt und einer Niederlage im vorherigen Spiel in München zeigten die Adler eine dominante Leistung. Alexander Ehl erzielte bereits in der 4. Minute das erste Tor, doch der EHC München ließ sich davon nicht beirren und glich durch Tobias Rieder in der 8. Minute aus.

Im zweiten Drittel übernahmen die Mannheimer jedoch die Kontrolle: Nicolas Mattinen (23. Minute) und Matthias Plachta (34. Minute) erzielten die entscheidenden Tore. Leon Gawanke machte schließlich in der 41. Minute alles klar, nur 42 Sekunden nach Wiederbeginn des Schlussdrittels. Der Widerstand des EHC war damit gebrochen.

Schlüsselfiguren und Torhüterleistung

Nationaltorhüter Maximilian Franzreb war eine der zentralen Figuren des Sieges. Mit mehreren wichtigen Paraden sicherte er den Vorsprung seiner Mannschaft. Neben ihm prägten die Torschützen Alexander Ehl, Nicolas Mattinen, Matthias Plachta und Leon Gawanke das Spiel.

Für den EHC München, der bereits in der vergangenen Saison im Viertelfinale an den Adlern gescheitert war, blieb Tobias Rieder der einzige Torschütze. Trotz des frühen Rückstands konnte das Team nicht mehr gegen die Übermacht der Mannheimer ankommen.

Mit diesem Sieg setzten die Adler Mannheim eine beeindruckende Playoff-Bilanz fort und sicherten sich den Einzug ins DEL-Finale. Dort erwarten sie entweder die Eisbären Berlin oder die Grizzlys Wolfsburg, die in der anderen Halbfinalserie aufeinandertreffen.